Digitalisierung? Was ist das? Wo ist die Lücke?

Kein Begriff geistert momentan öfter durch die Medien, als das Wort „Digitalisierung“. Aber was ist damit eigentlich gemeint und warum gibt es dabei eine Lücke? Im Prinzip steht der Begriff „Digitalisierung“ für die immer weiter um sich greifende Erfassung und Nutzung jeder Art von digitaler Information. Dabei unterscheiden wir im Wesentlichen zwischen Produktinformationen auf Seiten der Hersteller: Was kann das Produkt, wie unterscheidet es sich vom Wettbewerb, wo bekomme ich es zum besten Preis – um nur mal drei einfache Kriterien zu benennen. Auf der anderen Seite steht das Wissen über meine Kunden. Wann ruft ein potentieller Kunde in welchem Kanal Informationen zu meinen Produkten ab und wie kann ich diesen Informationsbedarf am erfolgreichsten decken? „Digitalisierung“ beschreibt den Wandel hin zu digitalen Prozessen, mittels Informations- und Kommunikationstechnik. Die „Digitalisierung“ wirft gewachsene Markthierarchien durcheinander: Suchmaschinen sind die die Marktplätze des 21. Jahrhunderts. Während Unternehmen ihre Produktdaten also weiter verfeinern und bereitstellen müssen, recherchieren potentielle Kunden ganz bequem auf Smartphone, Tablet oder Rechner, bevor sie ihre Kaufentscheidung treffen. Man spricht von der „Digitalisierungslücke“ zwischen der vermehrten Online-Suche nach einem Produkt und fehlenden Online-Informationen zu eben diesem Produkt.